EINBLICKE
Geschäftsführung verstärkt.
Emily Eick verstärkt seit Ende des Jahres 2025 die Geschäftsführung von econcept. Die studierte Psychologin bringt viel Erfahrung als zielorientierte Projektmanagerin im Immobilienbereich mit und kennt econcept dazu seit langen Jahren. Im Gespräch stellt sie sich vor…
Obwohl Sie noch nicht lange an Bord sind, sind Sie nicht die Neue bei econcept, Frau Eick, oder doch?
Nein, neu im Sinne von unbekannt bin ich wohl nicht, denn ich arbeite jetzt seit fast sechs Jahren mit dem Unternehmen zusammen. Ich kenne die Arbeitsweise, die Werte und die beteiligten Menschen. Ich freue mich, dass ich eingeladen worden bin, dabei zu helfen, die gewachsene Qualität für die econcept steht, weiterzuentwickeln und strukturell abzusichern.
Studiert haben Sie aber Psychologie. Wie hat Sie ins Immobiliengeschäft geführt?
Meine Familie. Ich habe zwar Psychologie studiert, aber ich bin im Immobilienbereich groß geworden, denn sowohl mein Großvater als auch mein Vater haben ihr Geld mit Immobilien verdient. Bei econcept arbeite ich auch nicht als Psychologin, sondern nutze das Studium als Denkweise. Gerade bei Projekten, zu denen viele Hundert Menschen gehören – von Ämtern über Planungsbüros, Handwerksbetriebe und Investorengrueppen bis zu den Mietparteien – ist die Qualität der Kommunikation entscheidend. Ich helfe dabei, dass sich diese Menschen und Organisationen besser verstehen, ohne dass ich als Therapeutin auftrete.
Was gehört im Alltag vor allem zu Ihren Aufgaben?
Vor allem das Vertragsmanagement, Kommunikationsmanagement Investorenkommunikation und der Aufbau von internen Strukturen und Prozessen. Meine Kolleginnen und Kollegen sagen manchmal, dass ich Spaß an Komplexität habe, und das stimmt auch. Komplizierte Prozesse zu vereinfachen und verschiedene Parteien ins konstruktive Gespräch zu bringen, ist der Kern meiner Arbeit. Ein Beispiel ist die technische Gebäudeausstattung – oder kurz TGA – die zu einem enorm komplexen Aufgabengebiet geworden ist: Hier ist es eine meine Aufgaben, für Gespräche auf Augenhöhe zwischen den Architekten und den TGA-Planern zu sorgen.
Daneben engagieren Sie sich auch für die Cornelius Stiftung für Kinder suchtkranker Eltern …
Ja, dabei handelt es sich um eine Familienstiftung, die von meinem Vater und meinem Großvater gegründet wurde. Im Zentrum steht ein Wohnhaus mit sechs Wohnungen in Köln, in dem suchtkranke Mütter mit ihren Kindern wohnen können und dort auch eine intensive Betreuung durch den Sozialdienst katholischer Frauen und das Jugendamt finden. Ich habe in dem Haus zeitweise ehrenamtlich gearbeitet und arbeite heute im Kuratorium mit.
